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Verfahrensentwicklung Die Vielzahl der Fertigungsverfahren zur Herstellung von Faserverbundbauteilen mit Duroplastmatrix wird in der jüngeren Vergangenheit noch ergänzt durch den überproportional wachsenden Einsatz von thermoplastischen Matrices. Die Verarbeitungsprozesse von thermoplastischen FKV und die dafür eingesetzten Werkzeuge unterscheiden sich mitunter wesentlich von denen der Duroplast-FKV-Verarbeitung. Den Chancen der kürzeren Zykluszeiten und preiswerteren Werkstoffen stehen ein erhöhter Aufwand bei der Halbzeugherstellung (Fasertränkung) und Verarbeitung gegenüber. Um die Vorteile nutzen zu können, müssen automatisierte Prozesse entwickelt werden, die sich an die Fertigungsprozesse von kurzfaserverstärkten Thermoplasten anlehnen und den für FKV-Bauteile üblichen manuellen Arbeitsaufwand minimieren. Zudem können die Vorteile der Thermoplast-FKV – hier sind insbesondere die Umform- und Schweißbarkeit zu nennen – gezielt zur Bauteilfertigung genutzt werden. Im Rahmen von Industrieprojekten wurden von compoScience Verfahren zur Fertigung von Halbzeugen und FKV-Bauteilen mit thermoplastischer Matrix bis zur Praxisreife entwickelt. U.a. fand die Entwicklung einer hoch belasteten Lenkerfeder für schwere Nutzfahrzeuge aus glasfaserverstärktem PA66 unter der technischen Leitung von compoScience statt.
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