FKV-Konstruktion

Das Konstruieren mit anisotropen Werkstoffen wie den Faserverbunden erfordert viel Erfahrung sowie vorausschauendes Planen. Wie bei keinem anderen Werkstoff beeinflussen sich Losgröße, Herstellkosten, Werkstoffeigenschaften, Bauteilgeometrie und Fertigungsverfahren gegenseitig. Neben Bauteilgeometrie und Wanddicke sind bei FKV-Bauteilen zusätzlich noch Faserwerkstoff, -menge und -orientierung festzulegen.
Ziel der FKV-Konstruktion ist es, die Fasern in Richtung der Hauptspannungen zu orientieren. Leichtbauelemente wie Zug- und Druckstäbe, Biegeträger, torsionsbelastete Rohre oder Druckbehälter lassen sich mithilfe analytischer Methoden und der Netztheorie bereits fasergerecht konstruieren. Komplex beanspruchte Bauteile und Krafteinleitungsbereiche entziehen sich jedoch der „Konstruktion mit einfachsten Mitteln“. Hier ist eine exakte numerische Analyse des Spannungszustandes unumgänglich.
Durch die Zusammenarbeit mit langjährigen Praktikern und den Einsatz von modernen Design-Methoden wie CAD/CAM-Schnittstellen werden bei compoScience Bauteilentwicklungszeiten minimiert und schon in der Frühphase der Bauteilentwicklung der Focus auf wirtschaftliche Halbzeugwahl und Fertigungsmethoden gelegt. Grundlage der Bauteilentwicklung bei compoScience sind die Richtlinien der VDI2014.
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